Lene nimmt Abschied.

“Willst du mal anfassen? Das fühlt sich an wie diese Medizinbälle aus der Schule.” Lene* nimmt meine Hand und reibt sie immer wieder über ihren kahlen Schädel. “Wenn wir so weitermachen, kommt ein Flaschengeist aus deinen Nasenlöchern”, sage ich. – “Der kann mich dann gesund machen.” – “Ja.” – “Schade, dass es Flaschengeister nicht gibt.”

Ich sitze auf dem Sofa neben Lene und halte meine Kamera in der Hand, während sie mit ihrem Zeigefinger am Rädchen zum Einstellen der Lichtempfindlichkeit dreht. Ich bin zum zweiten Mal bei ihr zu Hause. Alles, was sie trägt, ist Blau – wie das Meer. Eine blaue Jeans, ein blaues T-Shirt mit Fischen drauf. Sie ist ein bisschen blass, sieht müde aus. Lene hat Krebs, schon wieder. Dieses Mal wird sie nicht mehr gesund werden. Sie weiß es, wusste es vor allen. Noch bevor das Rezidiv diagnostiziert wurde, hörte sie auf zu essen und zu sprechen, zog sich in sich zurück. Sie hat den Krebs gespürt, erzählen mir die Eltern, und sie hatte Angst vor der Zeit im Krankenhaus. Man weiß, wenn etwas mit dem eigenen Körper passiert.

“Hast du schon einmal Fotos gemacht?”, frage ich sie. – “Ja, mit dem Handy.” – “Aber mit einer richtigen Kamera?” – “Nein.” – “Willst du mal?” Ich lege die schwere Kamera in ihre Kinderhände, in denen das Gerät unförmig und übergroß wirkt und muss helfen, die Kamera stabil zu halten. “Häng dir den Gurt um, dann geht das leichter”, sage ich ihr und stelle den Automatik-Modus an. Sie tut es, hebt die Kamera an ihr Auge und richtet das Objektiv auf mich. Sie drückt ab. Gemeinsam betrachten wir das Foto auf dem kleinen Display, ihre Stirn runzelt sich kritisch. “Das ist nicht so gut.” – “Dann musst du noch eins machen.” Wieder hebt Lene die Kamera an ihr Auge und fotografiert mich. Irgendwann beginnt sie, mir Anweisungen zu geben. “Streck mal die Zunge raus”, “Jetzt zieh deine Haare hoch wie eine Zipfelmütze”, “Kannst du die Augen zumachen?”

Sie gibt mir die Kamera zurück. “Jetzt du”, sagt sie. Dafür bin ich hier – um Fotos von Lene und ihrer Familie zu machen. Die Familienbilder haben wir schon durch, doch jetzt sind wir beide noch ein bisschen allein, um uns zu unterhalten. Als sie hörte, dass ich Biologin bin, hatte sie mir ein paar Fragen über das Meer stellen wollen und trieb mich mit ihrem Wissensdurst weit über die Grenzen dessen hinaus, was ich als Nicht-Meeresbiologin weiß. Ich hebe die Kamera an mein Gesicht und Lene schließt die Augen. “Du musst mir Befehle geben”, sagt sie. Ich bitte sie, die Zunge rauszustrecken. Zu lachen. Traurig zu gucken. Die Nase kraus zu ziehen. Immer wieder reibt sie sich über ihren kahlen Schädel.

“Ich will auch wieder Haare haben.”

Lene rutscht näher. “Kann ich deine Haare anfassen?”, fragt sie. Ich stimme zu. Ihre kleinen schmalen Hände fahren wie Kämme durch meine Haare. Wir haben beide die Augen geschlossen. “Wenn deine Haare Wasser wären, würden da ganz viele Fische drin wohnen können”, sagt sie. Sie liebt das Meer, ihre Lieblingstiere sind Schildkröten. Von ihren Eltern weiß ich, dass sie von nichts anderes spricht. Vor ein paar Monaten waren sie an der Nordsee und sie hat einen Schnorchelkurs gemacht, danach gab es wochenlang kein anderes Thema mehr. Bald fahren sie wieder für ein oder zwei Tage hoch, wenn die Ärzte es erlauben. “Ich will auch wieder Haare haben”, sagt Lene. Ich öffne die Augen und schau sie an. Ihr Gesicht hat sich verschattet, sie sieht traurig aus. “Ich war mit Haaren hübscher, außerdem friert mein Kopf.” Sie nestelt an ihren Fingerkuppen herum, hebt die Hand zum Mund und beginnt, auf den ohnehin schon abgekauten Nägeln herumzubeißen. Wir schweigen.

“Hast du schon viele Männer geküsst?”, fragt sie mich plötzlich und unvermittelt. “Ja.” – “Und ein Mädchen?” – “Ja.” Ihre Augen werden groß. “Wirklich? So richtig auf den Mund?” – “Sogar mit Zunge und allem.” Die tiefen dunklen Augenringe hellen sich ein bisschen auf, anscheinend hat sie nicht erwartet, dass ich so offen antworte. “Bist du homosexuell?”, fragt sie weiter. – “Nein.” – “Mein Onkel ist homosexuell, der ist mit Johannes* zusammen, dadurch habe ich zwei Onkel. Bist du verheiratet?” – “Nein.” – “Hast du einen Freund?” – “Nein.”

Wieder kaut sie an ihren Nägeln. “Ich habe auch schon einmal geküsst, aber ich fand es nicht so gut.” – “Wen denn?” – “Max* aus der Schule, wir waren beste Freunde. Wir wollten es ausprobieren aber es war irgendwie komisch und nass. Ein bisschen eklig auch.” – “Das funktioniert vermutlich nur gut, wenn man in jemanden verknallt ist”, sage ich. Wir schweigen und Lene nimmt wieder meine Kamera. Sie steht vom Sofa auf, geht zum offenen Fenster und beugt sich in die Kälte raus. Sie richtet das Objektiv auf die Birke vorm Fenster und drückt ab, immer und immer wieder. “Der Baum heißt Manuel”, informiert sie mich. Ich stehe auf, gehe ans Fenster und begrüßte den Baum höflich, wir sind hier ja alle gut erzogen.

“Jetzt weinst du nicht.” – “Nein.” – “Obwohl ich auch tot sein werde.”

“Hast du schon einmal einen Toten angefasst?”, setzt sie ihr Kreuzverhör fort, während sie an der Fensterbank lehnt. “Ja, drei. Das waren jedoch alles Babies.” – “Wieso sind die Babies gestorben?”, fragt sie mich erschüttert. “Sie wurden noch im Bauch ihrer Mutter krank und sind dort dann leider auch gestorben.” – “Dann haben die ja noch nie die Welt gesehen!” – “Das stimmt.” – “Weinen die Eltern dann?” – “Ja.” – “Sehr doll?” – “Ja, oft auch sehr doll.” – “Weinst du auch?” – “Manchmal hab ich auch Tränen in den Augen.” Sie sieht mich prüfend an. “Jetzt weinst du nicht.” – “Nein.” – “Obwohl ich auch tot sein werde.” Sie reibt sich wieder über den kahlen Schädel. Langsam nähern wir uns dem eigentlichen Thema, zu dem sie gerade noch den Zugang sucht. Lene testet mich. Dann erzählt sie mir, dass sie auch oft weint, weil sie sterben muss. Sich schuldig fühlt, weil alle deshalb traurig sind.

“Meine Mutter sagt, dass du Journalistin bist. Und auch ein Buch schreibst. Und einen Blog hast.” – “Ja.” – “Lesen das dann viele?” – “Ja, zehntausende Menschen. Ich schreibe da über Politik, aber auch über Menschen, die ich treffe.” – “Kannst du auf dem Blog von mir erzählen?” – “Hm. Deine Eltern wollten eigentlich nur Fotos, ich weiß nicht, ob sie das so gut fänden.”

Lene legt die Kamera ab, geht aus dem Raum. Ich bleibe am Fenster stehen, unsicher, was ich jetzt machen soll und was passiert ist. Ob ich etwas Falsches gesagt habe. Ob ich hinterhergehen soll. Irgendwann kommt sie zurück, mit ihrer Mutter im Schlepptau. Lene zeigt auf mich. “Sie soll über mich schreiben.” Die Mutter streicht ihr zärtlich über den Kopf. “Dann musst du sie höflich fragen, ob sie das denn überhaupt will.” Lene baut sich vor mir auf, streckt den Rücken durch, schaut mir in die Augen. “Würden Sie bitte über mich ins Internet schreiben”, sagt sie. Sie siezt mich plötzlich. Ich stelle mich ebenso steif hin, drücke den Rücken gerade und sage “es wäre mir eine Ehre” und verbeuge mich vor ihr. Die Mutter grinst, nickt mir zu und geht wieder aus dem Zimmer.

Ich setze mich mit Lene auf den Teppich und wir lehnen uns am Sofa an. Ich erkundige mich, wieso sie mich vorhin gefragt hat, ob ich weine. “Meine Eltern weinen oft”, erzählt sie mir. Sie berichtet, wie ihr erst keiner sagen wollte, was los sei. Ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass alles wieder gut und sie gesund werde, dabei aber immer traurig geguckt. Die Augen der Eltern waren immer verweint und das, was sie ihr erklärten, passte nicht zu dem, wie sie es sagten. Irgendwann hat Lene aufgehört, mit ihren Eltern über die Krankheit zu sprechen. Aufgehört zu sagen, wenn es ihr schlechter ging. Begonnen, die Eltern zu schonen. Sie zu beschützen, obwohl sie die war, die Schutz brauchte. Das ging so lang, bis irgendwann der Arzt einschritt. Von ihren Eltern weiß ich, dass dieser sie sanft dazu drängte, offen mit Lene zu umzugehen und ihr nichts zu verheimlichen. Als die Eltern und der Arzt bei ihr saßen und ihr sagten, dass sie dieses Mal nicht gesund werden würde, sagte sie sofort: Ich weiß. Seitdem geht es allen besser.

“Ich habe Angst, dass meine Eltern mich vergessen.”

“Hast du große Angst vorm Tod?”, frage ich sie. Sie rupft am Teppich und zieht einzelne Fasern raus. “Ein bisschen”, sagt sie. Ich frage sie, was daran ihr besonders Angst macht. Lene antwortet: “Dass meine Eltern nur noch traurig sind und nie mehr aufhören, zu weinen. Dass es wehtut. Dass meine Eltern und Freunde mich vergessen. Und dass mich die Ärzte vergessen.” Sie reibt sich mit der flachen Hand über die Knie, wirkt angespannt. “Niemand wird dich vergessen, Lene”, sage ich. “Ich auch nicht”, setze ich hinzu. – “Ich weiß nicht”, sagt sie, “Oma ist auch tot und wir reden eigentlich nie über sie.” – “Denkst du viel an deine Oma?” – “Ja.” – “Willst du mir von ihr erzählen?” Und Lene erzählt.

Sie beschreibt mir ganz genau, wie ihre Oma aussah. Jedes kleinste Detail findet in ihrer Erzählung Erwähnung, der Leberfleck am Ringfinger genau so wie die bevorzugte Garderobe. Sie versucht, die Stimme ihrer Großmutter zu imitieren, damit ich weiß, wie sie klingt, schafft es aber nicht. Das ärgert sie. Sie wiederholt Sätze, die ihre Oma zu ihr gesagt hat und die sich in ihren Kopf eingegraben haben. Minutenlang geht das so, wie ein Wasserfall, der nicht abreißt.

“Deine Eltern können sich bestimmt genau so gut an dich erinnern, wenn du weg bist”, sage ich ihr. “Du musst mir dabei helfen”, erklärt sie mir. – “Wie denn?” – “Indem du alles ins Internet schreibst und dann drucken wir das aus und geben das meinen Eltern.” – “Ich soll dich beschreiben?” – “Ja.” – “Jetzt?” – “Ja, damit ich gucken kann, ob etwas fehlt.” Ich hole mein Notizbuch und einen Stift, Lene setzt sich mir gegenüber und schaut mich an. Ich fange an.


Lene

Lene ist einen Meter siebenundvierzig groß und wiegt ungefähr dreißig Kilogramm. Ihre Haut ist blass und sie hat viele kleine Leberflecken. Ihr Lieblingsleberfleck ist einer auf der Wade, weil er ein bisschen wie eine Wolke oder ein sehr kleines Schaf aussieht. Weil sie krank ist, kann sie leider nicht in die Sonne rausgehen, sonst wäre sie viel bräuner.

Wegen der Krankheit ist ihre Augengegend eingefallen und um sie herum findet man dunkle Schatten, doch ihre Augen selbst leuchten hell und ihre Iris ist so blau wie das Meer. Früher hatte sie lange, glatte Haare, die sie am liebsten als Dutt getragen hat. Als ihre Haut noch nicht so empfindlich war, hat sie sich gerne zu Youtube-Tutorials geschminkt. Ihre Nase ist klein und flieht ein bisschen nach oben, die Lippen sind schmal, die Oberlippe jedoch stark geschwungen. Ihre Stimme ist ganz normal hoch. “Ein bisschen wie Bianca von Bibi’s Beauty Palace”, soll ich schreiben. Also schreibe ich es.

Eigentlich wäre sie schon in einer höheren Klasse, doch durch den Krebs hat sie Zeit verloren. Seit einer Weile geht sie nicht mehr zur Schule, da sie zu müde ist und auch nicht so viel unter Menschen darf – ihr Immunsystem ist geschwächt. Ihr Lieblingsfach ist Deutsch, weil sie gerne liest.

Am liebsten beschäftigt sich Lene mit dem Meer. Schildkröten sind ihre Lieblingstiere, einmal war sie mit der Schule in einer Reptilien-Station und durfte eine griechische Landschildkröte halten. Das Foto davon hängt in der Küche. Hier folgt eine wichtige Information an die Mutter, die ich unbedingt in diesem Text festhalten soll, damit das nach ihrem Tod nicht versehentlich vergessen wird: Lene möchte, dass das Foto bitte ins Wohnzimmer gehängt wird, damit die Familie es nach ihrem Tod immer sehen kann, da das der Raum ist, in dem sich alle meistens aufhalten. Außerdem findet sie ihre Haare darauf schön.

Lenes Lieblingsessen ist Pizza mit Ananas und Schinken, ihr Lieblingsgetränk der Pfanner “Grüne Tee”. Ihre Lieblingssängerin ist Lorde und ihr Lieblingslied “Tennis Court”. Ich soll hier bitte auch noch festhalten, dass sie in ihrem Schildkröten-T-Shirt beerdigt werden möchte und unbedingt eine Schildkröte auf ihrem Grabstein haben will. Außerdem möchte sie noch einmal dringend mitteilen, dass sie alle lieb hat und es ihr leid tut, dass sie wegen ihr den Kater weggeben mussten.

Weil ich ihr gesagt habe, dass wir im Text nicht ihren echten Namen benutzen dürfen, möchte sie, dass ich sie “Lene” nenne. Wie eine ihrer Freundinnen.


Lene nimmt Abschied

“Ist das okay so?”, frage ich sie. “Ja, das reicht. Den Rest wissen meine Eltern ja.” – “Das ist fast ein Testament.” – “Stimmt. Kann deine Kamera auch Videos aufnehmen?” – “Ja.” – “Kannst du ein Video für meine Eltern aufnehmen?” – “Ja.” – “Dann mach das bitte.”

Und ich mache es. Lenes Abschiedsvideo wird 6:46 Minuten lang. Anschließend setzen wir uns wieder auf das Sofa. Lene sieht sehr müde, aber auch sehr erleichtert aus. Wie jemand, der eine wirklich wichtige To-Do-Liste abgehakt hat und jetzt zufrieden ist. Lange sagt keiner von uns etwas. Irgendwann merke ich, dass ihre Hand zu mir hinübergekrabbelt ist und auf meiner eigenen Hand herumpiekst. Ich drehe die Handfläche nach oben und Lene legt ihre Hand in meine. “Sind wir jetzt Freundinnen?”, fragt sie. – “Wenn du möchtest.” – “Ja. Dann können wir ja ab und zu mal fotografieren gehen.” – “Gerne.”

Lenes Mutter kommt rein. “Hier alles okay?”, fragt sie uns. “Wir sind jetzt Freundinnen”, informiert Lene sie ganz nüchtern. Die Mutter lächelt. “Das ist schön. Freundinnen kann man nie genug haben.” Als ich zu Lene schaue, hat sie die Augen geschlossen, ihre Hand liegt schlaff in meiner. Sie ist eingeschlafen, ganz plötzlich, von jetzt auf gleich. Leise ziehe ich meine Hand weg, stehe auf und lege einen Zettel mit meiner Handynummer auf den Couchtisch, damit sie mir schreiben kann. Das machen Freundinnen ja so.

Ich verlasse das Haus und als ich das Gartentor hinter mir schließe, nicke ich der Birke Manuel zu.

~

Das alles ist im letzten und vorletzten Jahr passiert. Lene ist die Nichte einer Freundin gewesen und ich kannte sie schon von Geburtstagen, bevor ihre Krebserkrankung zurückkehrte. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass ich mich dem Thema Tod so zugewandt habe, wie ich es jetzt mache. Dass ich ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin für Kinder und ihre Familien werden möchte.

Ein paar Monate und Foto-Ausflüge später  kamen irgendwann keine Nachrichten mehr per Messenger von Lene selbst, sondern nur noch von ihrer Mutter. Bis diese mich irgendwann anrief, dass Lene ganz plötzlich gegangen sei. Eigentlich wollte die Familie mich auf dem letzten Weg dabei haben, doch Lene hatte sich einen Moment herausgesucht, als ihre Familie nicht im Krankenhaus, sondern zu Hause war und schlief. Allein stirbt es sich oft leichter. 

Diesen Text hier hatte sie gemeinsam mit ihren Eltern abgenommen, doch Lene hatte bei allem das letzte Wort. Immer schon wusste sie genau, was sie will. Sehr lange Zeit habe ich mich nicht bereit gefühlt, diesen Text zu veröffentlichen, doch gestern schrieb mir ihre Mutter, dass sie das Gefühl hat, dass es so weit sei. Daher lest ihr jetzt diese Zeilen. Auf den Bildern ist nicht Lene abgebildet. Die Fotos sind von Unsplash.com, da die Bilder, die ich in den ganzen Wochen gemacht habe, nur für uns gedacht sind.

Lene hatte uns allen Abschiedsgeschenke gemacht – der Familie, den Freunden, dem Krankenhauspersonal. In meinem Kakteen-Terrarium liegt seit vielen Monaten ein Stein, den sie bei einem unserer Spaziergänge gefunden hat und schön fand. Niemand wird sie je vergessen – dafür hat sie gesorgt. Und wenn ich das Foto einer Schildkröte sehe, denke ich an sie. Und ja, ich habe geweint.

(Nach dem Klicken auf das Video werden ggf. personenbezogene Daten übertragen)


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37 Kommentare

    1. Du spendest mir als Leserin mit deinen Texten Kraft, Mut und Zuversicht. Du hast dich einem sehr wichtigen Thema, einem der Wichtigsten überhaupt, angenommen. Ich danke dir von ganzem Herzen für dein Tun.

      Antworten

  1. Hej. Ich lese nun schon länger Deinen Blog. Möchte Dir danken. Sehr.
    🙏 ☀️ 😢

    Antworten

  2. Danke für deine feinfühligen wunderbaren Texte. Unserer Gesellschaft fehlt der natürliche Umgang mit dem Tod…deine Texte zeigen wie es auch sein kann und wieviel schönes auch sein kann in den Begegnungen. Genau so habe ich es teilweise auch erlebt…und versuche auch so offen damit umzugehen wie möglich. Danke dass du das mit uns Teilst.

    Antworten

  3. Ich weine jetzt auch… Im Bus zwischen Dublin und Limerick, wo ich Deinen wunderbaren Text gelesen habe. Man möchte daran glauben, dass Lene zu uns runter guckt und sich freut, dass sie nicht vergessen ist. Danke Jasmin.

    Antworten

  4. Ich wische mir gerade die Tränen aus meinem Gesicht. Du hast so wunderbar geschrieben und meine Emotionen doll berührt. Ich wünsche dir alles Liebe und schaue, wie ich dir auf Paypal einige “Kaffees” spendieren kann. ♥

    Antworten

  5. Lenes Geschichte hat mich sehr berührt. Toll, dass sie dich ausgesucht hat, sie zu erzählen.
    Vielen Dank fürs Teilen.

    Antworten

  6. Danke für diese Zeilen….<3 Toll,dass Du das Thema zum Thema machst!
    In Gedenken an Lene….

    Antworten

  7. Danke Lene. So tolle Mädchen wie du werden niemals vergessen sein! Du berührst weit über den Tod hinaus.
    Danke auch an dich, Jasmin, dass du Brücken baust und mir die Gelegenheit gibst, meinen Tränen freien Lauf zu lassen. Die eigene Trauer hat nach einiger Zeit oft zu wenig Raum im Alltag. Aber da ist sie immer… Bei deinen berührenden Beiträgen nehme ich mir bewußt Zeit zum Trauern und mache die Seele dadurch frei. Danke.

    Antworten

  8. Danke für diese Zeilen!
    Ich habe mich gefühlt, als habe ich bei euch gesessen.
    Lene wird nicht vergessen werden!

    Antworten

  9. Danke für diesen wunderbaren Text. Lene wird nie vergessen! Meine Tränen bilden ein Meer, in dem dieses tapfere, großartige Mädchen schwimmen kann.

    Antworten

  10. Danke für diesen berührenden Artikel. Mir laufen die Tränen.. Ein tolles Mädchen ❤️!
    Gerne spende ich einige “Kaffee’s”
    Liebe Grüße
    Tanja

    Antworten

  11. Danke für diesen Raum den du hier geöffnet hast und den du mit
    solchen wunderschönen Menschen wie Lene und ihren Eltern füllst.
    Ich fühle mich sehr berührt, denn deine Schreibweise zieht mich
    immer tief in den Bann dieser tapferen Menschen.

    Antworten

  12. Was für ein schöner, authentischer, ergreifender Beitrag. Lene klingt nach einem ganz großartigen Mädchen und wird sicherlich nie vergessen werden <3

    Antworten

  13. Unfassbar… ich habe den Text jetzt gelesen und musste diverse male pausieren, weil ich gemerkt habe, dass es in mir hochkommt und ich hier in der Bahn niemandem erklären wollte, warum ich in der Bahn sitze und heule.

    Ich habe selten so einen eindrucksvollen Text gelesen und noch seltener habe ich von einer Person so beeindruckt, wie von Lene.
    Ganz viel Liebe, und ich hoffe, sie schwimmt gerade irgendwo auf einer Meeresschildkröte

    Antworten

  14. Wow… bin zufällig auf deinen Blog gekommen und kann nun nicht aufhören zu weinen. Es ist unglaublich, was du für so viele Menschen tust.
    Ich logg mich gleich bei paypal ein.

    Antworten

  15. Wir werden kämpfen und du wirst wieder Gesund

    Lügner (lächelt)

    Halten sich fest schauen sich in die Augen

    Warst schon immer ein schlechter Lügner

    Schauen sich an (Erinnern sich)

    Antworten

  16. Nach jedem deiner Texte, die ich lese, bin ich tief betrübt. Es ist aber eine gut Form von Trauer. Deine Texte lassen mich inne halten, geben mir einen Moment um nach zu denken.

    Heute bei Lene und ihrer Angst vergessen zu werden, dachte ich an meine Eltern, besonders an meinen Vater. Bei ihm ist es am längsten her, dass er gegangen ist. Ich werde sein Lächeln nie vergessen, egal was alles sonst aus meinem Hirn flieht. Nicht sein Gesicht, nicht sein Lächeln.

    Danke, dass du deine Texte mit uns teilst.

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