Theo.

Theo war vor einigen Jahren mein Nachbar und lebte 80 Meter von mir entfernt. Was uns unterschied: Ich lebte in einer Wohnung, er auf der Straße, „auf Platte“, wie Obdachlose ihre eigene Lebenssituation oft bezeichnen. Theo hatte keinen Becher, in dem man Geld hineinwerfen konnte, er hatte nur seine Thermoskannen, sein Radio und einen Einkaufswagen voller Klamotten und skurriler kleiner Gegenstände, wie zum Beispiel eine Kuckucksuhr. In der Gegend meiner Hamburger Wohnung gibt es keine Wohnungslosen, Theo stach heraus wie ein bunter Hund, auch, wenn er nur in den Wintermonaten da war. Wo der den Rest des Jahres verbrachte? Keine Ahnung.

Der Anblick von Obdachlosen löste in mir immer eine Kette verschiedenster Gefühle aus. Die Verwirrung, ob ich jetzt hin- oder wegschauen soll, Sorge, der Person zu nahe zu treten, die Scham, dass es mir gut geht und dem Menschen so gar nicht. Die Welle Mitgefühls und Trauer, die einen mitreißt, weil man nicht möchte, dass jemand anderes so leben muss. Die Frage, wieviel Geld man geben soll, die Frage, was noch helfen kann. Bei kaltem oder regnerischem Wetter die Entscheidung, ob man den Rettungswagen oder Kältebus ruft oder die Person zurecht kommt. Der Gewissenskonflikt, wenn man einfach an der Person vorbeiläuft, ohne etwas zu geben, weil man es eilig hat.

Kennt ihr diese Zeitungsgeschichten oder Dokus, wo sich ein Journalist dann auf die Straße setzt und so tut, als sei er obdachlos? Danach erzählt er davon, wie hart es für ihn war, dass er jetzt nachempfinden könne, wie das so sei – alles Unsinn. Im Hinterkopf hat er ja immer den Gedanken: Nach dieser Reportage kann ich wieder nach Hause. Bei Obdachlosen ist das anders, das ist ihr „Zuhause“, ihr Alltag, ihre Lebensrealität. Viele der Betroffenen haben Suchterfahrungen, die sie noch zusätzlich belasten. Man schläft anders zwischen zwei Müllcontainern wenn man glaubt, dass das jetzt für immer so weitergeht. Es gibt nichts zu überstehen, weil das ein Dauerzustand ist.

Gern werden auch so Reportagen oder Thinkpieces geschrieben, dass sich Leute mit Obdachlosen unterhalten und dann so mega tiefe Erfahrungen machen, etwas über sich selbst lernen, offener werden. Dass sie eine obdachlose Person „retten“ konnten und jetzt ein tieferes Verständnis von Menschlichkeit hätten. Diese Wohlfühl-Texte hatte ich oft gelesen und jedes Mal dachte ich: Wow, das ist toll! Und ich dachte, dass das so eben funktioniert.

Beseelt von den Dokus und Texten dachte ich, man gehe zu jemand Obdachloses hin und ab da werde alles emotional und schön, man täte was Gutes, verändere das Leben einer anderen Person und lerne etwas über die menschliche Existenz, das man so in unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft sonst nicht mitbekommt. Ich dachte es reiche, dass ich ein Mensch war und mein Gegenüber auch, dass das genug sei, um eine Verständigungsebene zu finden. Dass Hilfe grundsätzlich gern gesehen sei. Die Rechnung machte ich jedoch ohne Theo.

Theo hasste mich vielleicht – und ich ihn auch.

Was soll ich sagen: Learnings hatte ich auf jeden Fall. Ich habe gelernt, dass man jemanden nicht mögen muss, um dennoch Verantwortung zu übernehmen. Dass es arrogant und naiv von mir war zu denken, nur, weil ich helfen wolle, würde der andere automatisch dankbar und nett zu mir sein. Jetzt, Jahre später, kann ich mir nur an den Kopf fassen für so viel Ignoranz. Jeder Sozialarbeiter hätte mich ausgelacht.

Aber zurück zu damals. Ich lief eines Wintertages wie immer an Theos Lagerstätte vorbei und blieb zum ersten Mal stirnrunzelnd vor ihm stehen, weil ich dachte: Ich kann doch nicht einfach immer so an einem anderen Menschen vorbeilaufen, als sei nichts. Ich schaute ihn also an, er schaute nicht zurück und ignorierte mich komplett. Ich zeigte auf seine Thermoskannen.
„Soll ich die mal auffüllen?“
„Hm?“, brummte er.
„OB ICH DIE THERMOSKANNEN MAL AUFFÜLLEN SOLL. MIT TEE ODER KAFFEE?“, sagte ich so laut, dass ich fast schrie.
Er sagte lange nichts, überlegte. Ich stand da, die behandschuhten Hände in die Jackentaschen gerammt und beobachtete den Mann bei seinen Überlegungen. Er zwirbelte an seinem langen Rauschebart (er sah aus wie der Milka Weihnachtsmann) und schien den Faden verloren zu haben. Gerade, als ich dachte, dass er mich schon wieder vergessen hatte, reicht er mir eine der Kannen und sagt “okay”. Als ich mich mit der Kanne umdrehte und gehen wollte, sagte er noch “Pfefferminztee… mit viel Zucker!”.

Ich besorgte die benötigten Sachen im Edeka und kochte Tee. Erst einmal musste ich die total lädierte Thermoskanne gründlich waschen. Da fiel mir auf: sie war kaputt. So konnte sie die Wärme nicht speichern. Ich reinigte sie, füllte den Tee dann aber in meine eigene Thermoskanne, packte noch einen Schoko-Weihnachtsmann ein und ging zurück zu Theo. Dort angekommen gab ich ihm die Sachen. “Hier, bitte.” Theo sagte nicht danke, eigentlich sagte er gar nichts, er nahm nur beides kommentarlos entgegen und starrte dann wieder vor sich hin. Ich zuckte die Schultern und ging.

Das war der Beginn unserer Pfefferminz-Tee-Beziehung.

“Du bist zu dumm, den richtigen Tee zu kochen!”

In den zwei Jahren, in denen ich Theo in den Wintermonaten 4-5 Mal pro Woche mit Tee versorgte, stellte ich eins fest: Er war eigentlich so ziemlich das, was man ein Arschloch nennt. Er war oft undankbar, bösartig, launisch, beleidigend. All meine Träume vom kuschlig-schönen Wintermärchen über die Rettung eines Obdachlosen zerbrachen. Mit Theo zu interagieren war alles andere als leicht. Oder angenehm. Oder schön. Manchmal konnte man relativ normal mit ihm reden, dann flippte er plötzlich aus. Meine Freunde hielten mich für komplett wahnsinnig, lachten mich aus, schüttelten den Kopf über mich, doch ich konnte es nicht gut sein lassen, wollte mir beweisen, dass ich nicht wegsah wie so viele andere. Ich konnte nicht akzeptieren, dass sich jemand für das Leid entschied, anders als heute verstand ich damals noch nicht viel vom Loslassen. Heute sehe ich das alles ein bisschen anders, damals war es aber nicht nachvollziehbar für mich, dabei verteidigte Theo einfach die letzte Bastion, die er noch hatte: Selbstbestimmung. Und wenn das hieß, sich nicht helfen zu lassen, war das eben so.

Manchmal stieß er “versehentlich” die offene und frisch gefüllte Kanne um, die ich ihm gerade hingestellt hatte, sodass ich den Tee nochmal kochen musste. Dann wieder tat er so, als verstehe er mich nicht, sodass ich alles 20 Mal wiederholen musste. Am nächsten Tag hatte er überhaupt keine Probleme mit dem Gehör. Manchmal tat er auch so, als verstünde er kein Deutsch – dabei war er deutsch und das anscheinend auch die einzige Sprache, die er sprach. Der Tee war meist zu kalt, zu warm, zu süß, zu wenig süß. Einmal beharrte er wutschnaubend darauf, dass das kein Pfefferminztee sei, kippte alles aus und hielt mir die Kanne fordernd erneut hin. Das war so ein Moment, wo man eigentlich sagen hätte sagen müssen: Ne, das mache ich jetzt nicht. Jedoch war die Möglichkeit des Erfrierens sehr real, daher habe ich die Kanne dennoch wieder aufgefüllt – auch, wenn ich Theo dabei wirklich gehasst habe. Blödes Dilemma bei 10 Grad unter Null.

Ich weiß nicht, wie oft wegen ihm Rettung und Polizei da waren. Er kooperierte nie. Auch ich rief einmal an, sie holten ihn ab, er verschwand für zwei Tage und dann war er wieder da und alles ging seinen gewohnten Gang. Ich fragte mich nicht nur ein Mal, wieso ich den Scheiß hier eigentlich machte, ob ich Masochistin sei, psychologisch irgendwas abarbeiten müsse. Ich wusste, dass es eigentlich moralisch total okay gewesen wäre, ihn in Ruhe zu lassen, vermutlich wäre das sogar richtiger gewesen. Ich wollte aber nicht. Und ganz kalt ließ ihn das alles auch nicht. Als ich mal eine Woche bei meiner Familie war und ihm danach das erste Mal wieder Tee brachte, murmelte er, dass er sich schon gewundert habe, was mit mir sei, er habe auch mal an meinem Haus geguckt aber niemanden gesehen. Dabei schaute er seine Füße an.

Theos letzter Umzug.

Im Frühjahr verschwand Theo wieder, ich vergaß ihn schon fast, bis er dann im November wieder auftauchte. Der Winter 2014/2015 war sehr kalt – und gerade da musste Theo umziehen: Er war nicht mehr erwünscht, irgendwelche Nachbarn hätten sich beschwert – die Polizei forderte ihn auf, sein überdachtes Winterlager zu räumen, sie nahmen ihn mit. Er verschwand für ein paar Tage und ich dachte schon, ich sähe ihn nie wieder, bis ich ihn plötzlich auf der Bank am Eingang zu meiner Straße fand, 20m Luftlinie zu meiner Wohnung. Hinter der Bank stand sein Einkaufswagen, sich selbst hatte er in einen Schlafsack und die beiden Decken gewickelt, die er von mir im Winter davor bekam. Tee wollte er nicht mehr, auch kein Brot, das mein damaliger Freund und ich ihm anboten. Als wir es ihm dennoch hinlegten, brüllte er uns an:
“ICH WILL DAS NICHT!!!”
Das war das erste Mal, dass er Essen ablehnte. Stumm gingen wir davon und ließen ihn in Frieden.

Sein neuer Schlafplatz war nicht witterungsbeständig. Ich fragte ihn ein paar Tage später, ob ich das Obdachlosenmobil anrufen sollte, damit man ihn in eine Unterkunft brächte. Er brüllte mich an und beschimpfte mich. Ich rief dennoch beim Mobil an um mich nach Möglichkeiten zu erkundigen, doch sie sagten, sie kämen nur, wenn die Person es auch selbst wollte. Auch die Polizei konnte nicht wirklich helfen. So besorgte ich ihm einfach nur eine Plane und ein paar Kartons, unter denen er sich einigermaßen gegen den Regen schützen konnte, was er akzeptierte.

Mittlerweile hatte er jedoch aufgehört, den Tee anzunehmen. Er weigerte sich, mir seine Thermoskanne zu geben. Als ich ihn fragte, ob ich ihn ab jetzt in Ruhe lassen sollte, sagte er: “Es reicht mir jetzt alles.” Zum ersten Mal schrie oder fauchte er nicht, er sagte es ganz nüchtern, sachlich, nicht unfreundlich, nicht freundlich. Es war eine Tatsache, deren Existenz er mir mitteilte. Es war ein Informationsgespräch darüber, dass ich nun nicht mehr benötigt würde, Theo machte sozusagen Schluss mit mir. Bis dahin hatte er mich zwar abschätzig behandelt und meine Hilfe abgewertet, angenommen hatte er sie jedoch immer. Bislang hatte er mich trotz allem nie weggeschickt – bis jetzt.

Also ließ ich endlich los.

Der Arm an der Lehne.

Zwei Wochen später brachten mein Freund und ich Pappe zu den Altpapiercontainern, dafür muss man an Theos Bank vorbei. Er lag unter der Pappe, ein Arm klammerte sich an die Rückenlehne, er schlief. Wir gingen dann direkt in den Park und kamen erst abends zurück, ich warf im Halbdunkel noch einen Blick auf Theo und wir gingen in meine Wohnung.

Morgens wachte ich plötzlich sehr früh auf und saß kerzengerade in meinem Bett. Ich rüttelte meinen Freund wach.
“Du, der Arm. Als wir abends wiederkamen. War der immer noch an der Lehne?!”
Mein damaliger Partner murmelte irgendwas, verstand nicht, wovon ich sprach.
“Theos Arm. Wir kamen ja erst nach 10 Stunden oder so heim. War Theo noch in derselben Stellung wie morgens?”
Er wusste es nicht. Ich zog mich an, um beim Bäcker Kaffee zu holen und ging mit klopfendem Herzen zur Bank – sie war leer.

Eine ältere Nachbarin erzählte mir am Abend im Treppenhaus, dass sie Theo am frühen Morgen geholt hatten. Er war tot.

Die Frage, ob ich ihn am Vortag hätte retten können, wenn ich in diesem Moment nicht so abgelenkt gewesen wäre und mal unter die Pappe geschaut hätte, die Frage, ob er da vielleicht schon tot war und es keiner gemerkt hatte – all das schwirrt bis heute durch meinen Kopf. Auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob er überhaupt überleben wollte. Ob meine Hilfe ihn eher dabei gestört hatte, seinen eigenen Weg zu gehen, welcher auch immer das gewesen sein mochte. Ob ich ihn mit meiner Fürsorge vom Sterben abhielt, ob er eigentlich lieber aus allem aussteigen wollte. Ob er froh war, tot zu sein. Ob er lieber weitergelebt hätte.

Ich weiß nichts über Theo. Wo er her kam, was er erlebt hat, wer er war, ob er mal ein netter Mensch war oder anderen Leuten Leid verursacht hat. Mittlerweile weiß ich, wie ich in so einer Situation handeln würde. Welche Möglichkeiten es gibt. Doch damals war ich überfordert und hilflos und versuchte mein Bestes, von dem ich heute gar nicht weiß, ob es überhaupt gut oder eher kontraproduktiv war – rausfinden werde ich das wohl nie. Ich wollte nicht, dass er stirbt, da der Tod damals noch für mich das Schlimmste war, das ich mir vorstellen konnte. Mittlerweile ist das anders.

Ich weiß nun: Ich würde das alles nicht noch einmal so machen, Theo hatte mir beigebracht, es auch mal gut sein zu lassen. Ich kann nur den Leuten helfen, die das auch zulassen, alles andere ist Masochismus. Was ich jedoch ebenfalls mitgenommen habe: Ich schaue bei Obdachlosen auf der Straße nicht mehr weg. Ich schaue sie an, wenn sie mir in die Augen schauen. Ich nicke ihnen zu, lächle sie an wenn ich Geld in ihre Becher werfe und denke dabei: Hi. Ich sehe dich.

Jeden Winter denke ich an Theo und auch dann, wenn ich an der Bank vorbeilaufe. Neben ihr stand damals noch eine leere Weißweinflasche.


(Fotos: Unsplash.com – auf den Bildern ist nicht Theo abgebildet.)


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16 Kommentare

  1. Meine Mutter hatte lange als Sozialarbeiterin mit Obdachlosen zu tun gehabt, daher kann ich das so bestätigen. Man kann nicht jedem helfen und als Privatperson ist man da einfach oft überfordert bei der Frage was man machen soll oder was angemessen ist. Traurig aber wahr manche sterben lieber als sich helfen zu lassen.

    Hut ab dafür dass du das so reflektierst und ich kann verstehen dass man nicht aufhört damit wenn man denkt: was ist wenn er jetzt erfriert weil ich keinen Tee mehr bringe? Eine Stockholmbeziehung von beiden Seiten aus.

    Danke für den Artikel liebe Grüße
    Andrea

    Antworten

  2. “Ich kann nur den Leuten helfen, die das auch zulassen, alles andere ist Masochismus.”

    wahre worte. guter artikel, danke. ich bin wohl ebenfalls einer der leute, der diese wie du sagst “wohlfühltexte” kennt und auch total überrascht und überfordert gewesen wäre. das hat nichts mit naivität zu tun denke ich sondern einfach mit mangelndem fachwissen.

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  3. Vielen dank für dieses Erlebnis von dir und Theo. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten würde in solch einer Situation.

    Antworten

  4. Hey Seeräuberbatman alias Jasmin. 🙂

    Dein Text geht unter die Haut. Wenn es gut geschrieben ist, werden aus Worte Bilder im Kopf und am Ende ein Kurzfilm.
    Am Anfang war es witzig, am Schluss traurig.
    Ich empfand es als wahnsinnig emotional und auch aufklärend.

    Du bist ein guter Mensch. Das hat Theo bestimmt auch so gesehen, auch wenn er es vielleicht nicht immer so gezeigt hat. Am Ende bleiben die positiven Erinnerungen und dieser Artikel 😉 Hätte Theo das gedacht? Vermutlich nicht.

    Zitat aus Donie Darko:
    “Every living creature on earth dies alone.”

    Antworten

    1. Hey, ich habe selbst über 40 Bilder bei Unsplash zur freien Verfügung gestellt, da ich ebenfalls Fotografin bin. Und selbst, wenn nicht: Wenn Fotografen entscheiden, Bilder zur freien Verfügung zu stellen, geht dich das ja nichts an, da das deren Entscheidung ist. 🙂 Sharing is caring! Ich hoffe, dass du im echten Leben nicht auch so missgünstig und verbittert auf deine Mitmenschen reagierst, denn das macht unglücklich und einsam. Alles Gute dir noch.

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  5. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast. Die Vorstellung davon Obdachlosen zu helfen, wird tatsächlich ziemlich romantisiert und entspricht häufig gar nicht der Realität.

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  6. Ich bin wirklich froh, deinen Blog gefunden zu haben. Es sind sehr ergreifende Geschichten, die nur das Leben so zu schreiben vermag, die du hier mit uns teilst. Danke dafür!

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  7. Hi, das ist echt ein toller Beitrag. Du hast Recht – in Videos sieht Helfen so einfach aus…. Mir gefällt deine Art zu schreien. Und du bist der erste Mensch von dem ich zu diesem Thema so einen menschlichen und authentischen Artikel dazu lese.

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  8. Guter Text.

    Aber bitte die Checkbox grösser machen oder prominenter platzieren.
    Ich muss bei jedem Kommentar zurück und knicksen.
    So demütigend!

    Antworten

  9. Liebe Jasmin,
    das hier ist einer der schönsten Texte, den ich seit langem gelesen habe und die Thematik des Blogs liebe ich auch. Dieses ganze Achtsamkeitsgedöns geht mir auf den Sack, aber das hier ist anders. Es ist das Leben, zu dem wir manchmal nur verstohlen hinschauen, und flüstern “Gott sei Dank nicht wir”… Aber wenn wir uns solchen Themen nicht widmen, überrollen sie einen selbst irgendwann eiskalt. Nicht wegschauen, ein wenig mitfühlen und -denken. Das finde ich hier. Danke dafür.

    (Theo – so hieß mein Vater). Dein Theo, dem hast Du das gegeben, was er gebraucht hat. So lange er es brauchte. Noch einmal danke. <3

    Tante Emma

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  10. Sehr toller und bewegender Text. Vielen Dank dafür.
    Ich glaube, im vorletzten Satz muss es statt “ihn” “an” heißen.
    Soll keine Klugscheißerei sein, sondern ich war nur drüber gestolpert 🙂
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute weiterhin für Deinen Weg als Sterbeamme.

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